Der sogenannte „Tech-Nacken“ beschreibt die Steifheit und Verspannungen, die sich in Nacken und Schultern aufbauen, wenn man lange Zeit auf Geräte wie Smartphones, Laptops oder sogar Bücher herabschaut.
Er tritt immer häufiger auf: 73% der Studierenden und fast 65% derjenigen, die im Homeoffice arbeiten, berichten von Nacken- oder Rückenschmerzen.
Laut Dr. Jennifer O'Connell liegt die Ursache in einer nach vorne geneigten Kopfhaltung, die die Nackenmuskulatur zusätzlich belastet und mit der Zeit zu chronischen Schmerzen oder Wirbelsäulenproblemen führen kann.
Frauen sind aufgrund ihrer Körperhaltung und Bildschirmposition möglicherweise stärker gefährdet.
Zu den Symptomen gehören Nacken- und Schulterverspannungen, Kopfschmerzen und in manchen Fällen Taubheitsgefühle. Die gute Nachricht: Mit konsequenter Übung lässt sich der „Tech-Nacken“ behandeln.
Dehnübungen für Brust und Nacken, Kräftigungsübungen für den oberen Rücken, die Anpassung der Bildschirmhöhe und regelmäßige Bewegungspausen können die Haltung verbessern und die Symptome lindern.
Dehnübungen wie Katze-Kuh, Herabschauender Hund oder Liegestütze auf einer Schrägbank können die Schmerzen des „Tech-Nackens“ lindern.
Bei Kribbeln, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl oder anhaltenden Schmerzen empfiehlt sich der Besuch eines Physiotherapeuten oder einer anderen medizinischen Fachkraft.
Frühzeitiges Erkennen des Problems und einfache Anpassungen können langfristige Schäden verhindern.
Verursacht Ihre Bildschirmzeit Einen „Tech-Nacken“? So Können Sie Dem Entgegenwirken